Was haben Mentoring und Sport gemeinsam?

Wie oft wird zu Silvester gesagt: In diesem Jahr treibe ich mehr Sport und lebe gesünder! Und wie oft hält man sich daran? Ähnlich ist es beim Mentoring, auch wenn es nicht zu den klassischen Silvester-Vorhaben gehört. Wie oft sagen sich potentielle Mentees, wenn sie den Programm-Flyer gelesen haben oder bei einer Info-Veranstaltung waren: Das sollte ich machen, das könnte ich gut gebrauchen! Doch auch der Schritt zum Mentoring erfordert zunächst einmal Zeit und Anstrengung. Eine Bewerbung beim Programm, Vorgespräche, die Formulierung konkreter Erwartungen oder die Suche nach einer Mentorin sind nötig. Und schon wird das gute Vorhaben vertagt. Manchmal so lange, bis es fast zu spät ist, weil man dann schon im Stress der Masterarbeit steckt oder Entscheidungen vorschnell getroffen hat, die man mit dem Mentor gut hätte abwägen und reflektieren können. 

Was können Programmverantwortliche tun, um Mentees den Schritt ins Programm zu erleichtern und den richtigen Zeitpunkt zu finden? Sie können die Werbung für das Programm frühzeitig ansetzen, damit der Gedanke in den zukünftigen Mentees reifen kann. So kann vom ersten Interesse am Programm über den Entschluss zur Teilnahme bis zur realen Bewerbung Zeit verstreichen, ohne dass es dann eigentlich schon zu spät zur Teilnahme ist oder die Bewerbungsfrist verpasst wurde. Eine weitere Möglichkeit, den Einstieg zu erleichtern, besteht in dem Angebot von Vorbereitungsworkshops, die dem One-to-one-Mentoring vorgeschaltet sind.

Wenn man letztlich eingestiegen ist und die ersten Mühen überwunden hat, ist Mentoring wieder wie Sport: Es tut gut, bringt einen auch langfristig voran und macht Spaß!